F R E U D E




F R E U D E 



Ich traute mich dann doch an einem Malkurs teilzunehmen während meiner Zeit in Prerow. Ok, einige sagen dann bei ihrer Vorstellung, Namen etc. so nebenbei wie lange sie schon malen, ein bereits 35 Jahre. Da kam ich mir schon etwas deplatziert vor, aber später sah ich auch ein, dass es die Jahre auch nicht machen.  So versuchte ich mir einen schönen Abend zu machen, getreu dem Motto „Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert „.  Denke, meine Botschaft hinterher über das Bild war besser als das ganze Bild und vielleicht habe ich doch einige dazu gebracht, mir Glauben zu schenken. Aber wie gesagt, geglaubt wird im Dom. Denke aber meine Bildaussagebeschreibung war zu mindestens für mich lustig.

Mut machte mir die auch Tatsache, dass es mehr berühmte Maler gibt wie Malerinnen. Ich bin ja auch ein Freund der naiven Malerei. Naiv klingt nun etwas einfach, aber das französische Wort naiv bedeutet im Deutschen so viel wie ursprünglich. So habe ich dann auch das Bild gesehen und bin auch so an diese Aufgabe ran gegangen. Als Basis Akrostichon habe ich auch ein positiv besetztes Wort genommen, FREUDE.

       F    Frieden


  1. R     Ruhe


  

  1. E     Erholung

 

  1. U     Übermut

 

  1. D     Dusseligkeiten



  1. E     Erlebnis    



Dazu habe ich dann ein, denke die Leser: innen, die etwas von Kunst verstehen, spüren, wie ich mich zurückgehalten habe und der Einfachheit Raum und Platz gegeben habe. Auch die Sonne überstrahlt hier alles und löst Freude aus, die sich dann in Frieden und Ruhe in uns verwandelt, je länger wir das Bild ansehen. Dann erfassen wir auch das übermütige Lächeln, was in Menschen mit Gefühlen für das Gute auch eine innere positive Energie in Gang setzt. Ein freundliches Lächeln ist auch eine Erholung für unsere Seele. Was uns aber nicht davon abhalten soll mal kleine listige Dusseligkeiten zu machen. Ja, mit dem einen Auge Dinge machen, die von Herzen kommen und trotzdem mit dem anderen alles im Blick zu haben. Es ist bestimmt nicht einfach für einige sich diese innere Sensibilität zu erhalten, um all diese Dinge zu erkennen. Für den, der sich sein frisches Denken und die offene Art, mit Bildern umzugehen bewahrt hat, ist dieses einfache Bild eine kleine Offenbarung.

Aber so sahen wir an diesem Abend noch andere Bilder und jeder der anwesenden Künstlerinnen hatte ihren eigenen Stil. Fazit, ein Abend für die freie Kunst. 6.6.24 Kunst frei.